Dehnungsübungen

Es wird zwischen passiven, vom Therapeuten ausgeführten Bewegungen und aktiven Bewegungsübungen, Bewegungen an denen das Tier aktiv beteiligt ist unterschieden. Bei den passiven Bewegungsübungen werden die Muskeln, Bänder, Sehnen sowie die Gelenkkapseln gedehnt, wodurch deren Elastizität gesteigert bzw. der Bewegungsradius vergrößert wird. Dies hat zur Folge, dass der Gelenkknorpel geschont, die Bewegungskoordination verbessert und Bänder bzw. Sehnen durch die verbesserte Durchblutung geschützt werden.  Neben dem Lösen von Verklebungen und Verspannungen in der Muskulatur wirken passive Bewegungsübungen auch im psychischen Bereich entspannend.

Aktive Bewegungsübungen dienen dem Muskelaufbau, der Schulung der Koordination, dem Erhalt von Knochen- und Gelenkgewebe, der Steigerung des Selbstvertrauens sowie dem Abbau von Angst vor bewegungsindizierten Schmerzen. Zu den aktiven Bewegungsübungen gehören beispielsweise die Reflexauslösung, Parcoursarbeit, das taktile sensomotorische Training, das propriozeptive Training sowie die isometrischen Übungen.

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