Aromatherapie

Seit Jahrtausenden verwenden wir Düfte, sie können anregen oder beruhigen, sie können anziehen – wie Baldrian die Katze – oder eher abstoßen. Zu medizinischen Zwecken ist der Einsatz duftender Öle seit langem bekannt. Was heute unter „Aromatherapie“ verstanden wird, geht auf den französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé zurück, der im Jahr 1928 auf die Heilwirkungen isolierter ätherischer Pflanzenöle hinwies. Die Öle sind in Apotheken, Drogerien, Kaufhäusern und oft auf Wochen- oder Weihnachtsmärkten überall erhältlich.  Aber Achtung, sie müssen naturrein sein!

Zur Anwendung kommen sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Als Dampf aus Duft- oder Aromalampen, als Öle, Duftkissen oder als wohl bewährteste Maßnahme, zur Inhalation. Nicht alle Öle sind jedoch naturrein, vielfach handelt es sich um billigere, chemisch synthetisierte Duftstoffe, diese riechen zwar auf den ersten „Schnüffler“ genau so, haben aber nicht die gleiche Wirkung bzw. können sich sogar negativ auswirken.

Es gibt verschiedene Erklärungen, wie die Aromatherapie wirkt. Unbestritten sind die Wirkungen, die Gerüche über das so genannte Limbische System im Gehirn auf das emotionale Empfinden haben. Aber es gibt auch eine Reihe von Ölen die nicht nur über ihr Aroma wirken.

Duftöle sind keine Arzneimittel und daher auch nicht für die Innere Anwendung bestimmt und einige der Öle können allergische Reaktionen oder wie bei uns Menschen Kopfschmerzen, Augenreizungen oder Übelkeit und Erbrechen auslösen. Auch soll hier nochmals erwähnt werden das Teebaumöl für Katzen hochgradig giftig ist!

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