Farbtherapie

Die Farbtherapie ist eine sehr alte Therapieform. Bereits im Steinzeitalter wusste man schon um die heilende Wirkung von Farben und machte sich diese zum nutzen. So malten die Höhlenmenschen beispielsweise eine Höhle mit einer bestimmten Farbe aus, um einen erkrankten Menschen dort hineinzulegen und ihm Linderung zu verschaffen.

Zu Unrecht geriet Farbtherapie in Vergessenheit, obgleich sie gerade in der Tiermedizin ideal als Komplement geeignet ist. Heute geht man davon aus, dass sich Farben nicht nur positiv auf den Gemütszustand auswirken, also eine tiefgreifende Wirkung auf Seele und Psyche haben, sondern auch direkt auf körperliche Prozesse Einfluss nehmen können. So können manche Farben die Leistungsfähigkeit bestimmter Enzyme erhöhen oder inaktivieren, sie haben unter anderem Wirkung auf das Hormon- und Lymphsystem, die Durchblutung, Gewebebildung, die Organfunktionen.

Im normalen Sonnenlicht sind 7 verschiedene Farben enthalten, wie wir sie auch beim Regenbogen sehen können. Zusammengenommen ergeben sie weißes Licht. Jeder einzelne Farbanteil des Lichtes hat, bedingt durch seine unterschiedlichen Wellenlängen, eine andere Wirkung auf den Organismus.

Es gibt unterschiedliche Methoden, die therapeutische Wirkung mit der Farbtherapie zu erzielen, der direkte Kontakt mit farbigem Material (Stoff) ist für den Tierhalter die am einfachsten anwendbare Möglichkeit. Aber auch die Farblichtbestrahlung eignet sich beim Tier.

Der Vorteil bei der Verwendung von auslegbaren Stoffen ist der, dass sich das Tier die Farbe selbst aussuchen kann. Es sucht sich also die für sich in diesem Moment passende Farbe aus und hält sich dort solange darauf auf, wie es eben diese Farbe braucht. Keinesfalls sollte man ein Tier dazu zwingen sich einer bestimmten Farbe auszusetzen, wenn es dabei deutliches Unbehagen zeigt! Farben geben dem Körper einen Heilanstoß, stimulieren die Heilungsbereitschaft und eignen sich gut zur Begleittherapie.

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